Die Kreativwerkstatt zu "Der Zapperdockel und der Wock" für Vorschulkinder

Kreativwerkstätten zu Kinder- & Jugendliteratur

In Kreativwerkstätten erleben Kinder und Jugendliche den Einstieg in literarische Texte auf sinnliche Art. Ausgehend von aktuellen Kinder- und Jugendbüchern werden sie entsprechend ihrem Alter spielerisch an die Inhalte unterschiedlicher Vorlagen herangeführt. Es wird gemalt, erzählt, geschrieben oder gespielt – immer mit der Maxime, Fantasie und Eigentätigkeit der Teilnehmer anzuregen. Sie sind aufgefordert, eigene Gedanken, Bilder und Gefühle zu einer Geschichte zu entwickeln, um so einen Bezug zu ihrer eigenen Lebenswelt herzustellen.

 

 

 „Mein Garten“ von Katy Couprie und Antonin Louchard

Was macht der rote Staubsauger auf der grünen Wiese? Warum steht den Fußballern das Gras bis zum Hals? Warum grinsen die metallischen Schneideflächen der Gartenschere den dünnen Stielen der Tulpen entgegen?

Betrachten – Assoziieren – Erzählen und der Fantasie freien Lauf lassen. Eigene Bilder finden und neue Geschichten erzählen. Wir entwickeln gemeinsam ein Bilder-Geschichten-Domino.

 

 

„Ich knall ihr eine. Emma wehrt sich“ von Elisabeth Zöller

Zivilcourage – was ist das? Emma erfährt es im Buch von E. Zöller, die Teilnehmer der Werkstatt erfahren es durch eigens Erleben. Wann kann man stark sein und wie fühlt sich das an? Warum ist man manchmal zu schwach für eine Situation? Spiele, Gespräche, Lesung und theaterpädagogische Methoden machen Lösungsansätze für das Problem Gewalt unter Kindern erfahrbar.

 

 

„Der Himmel soll warten!“ von Katja Henkel

Julian und Greta vermissen ihre Großmutter so sehr an ihrem ersten Weihnachten ohne sie. Doch Kinder haben eine eigene Vorstellung davon, was der Tod bedeutet. Und so versuchen sie mit verschiedenen Mitteln Oma Lotta wieder zur Rückkehr auf die Erde zu bewegen. Die Kinder können durch die Auseinandersetzung mit dem literarischen Text ihre eigenen Gedanken und Fragen einbringen zum Thema einbringen. Und gemeinsam entwickeln wir  kreative Ideen, wie Julian und Greta mit dem Verschwinden ihrer Großmutter umgehen könnten.

 

 

„So lonely“ von Per Nilsson

Eine große Liebe wird verabschiedet, die erste, die schmerz-vollste. Er sitzt vor dem Telefon und wartet auf ihren Anruf. Wie in einem Film schaut er sich die Geschichte ihrer Liebe noch einmal an: Kleine und große Dinge erinnern an sie, sein Herztrost, und sie sind dann auch Impulsgeber für eine Beschäftigung mit dem Text. Darstellerische Methoden werden genutzt, um sich einzelnen Szenen zu nähern, sie aneinander zu setzten und so vielleicht  einen eigenen „Film“ vor Augen zu haben.

 

 

„Voll die Helden“ 20 junge Autoren über Zivilcourage

Wer ist der Held in unserer Klasse und warum? Und wer ist unserer Klasse das Gegenteil von einem Held – ein Anti-Held? Ist es einer der behindert ist, der unmodisch angezogen ist, der schwul oder arm ist oder einfach nur richtig uncool. Jeder kennt die Angst davor nicht dazuzugehören und von den anderen ausgegrenzt zu werden und jeder weiß wie viel Mut es braucht zu sich selbst stehen. Dieses Buch ist von Jugendlichen für Jugendliche geschrieben und stellt sich ganz klar der Frage:  Wann ist Zivilcourage „echt“, wann „sinnvoll“, wann hilft sie und wem hilft sie?